Volivoli - Nadi - Auckland - Shanghai - Zürich - Thun
Um 3.00 Uhr klingelte der Wecker. Die Fahrt zum Flughafen dauerte deutlich kürzer als erwartet. Unser Fahrer meinte, nur wenig später hätten wir im Stau viel Zeit verloren.
Einchecken und Sicherheitskontrolle gingen erfreulich schnell, sodass wir uns auf die Suche nach einem Kaffee machen konnten. Zu essen hatten wir bereits dabei. Obwohl wir uns mit Händen und Füssen gewehrt hatten, konnten wir La nicht davon abhalten, uns ein Frühstück einzupacken. So genossen wir Frühstückstortillas, frische Früchte und Bananenbrot.
In Auckland hatten wir dann zehn Stunden Aufenthalt. Da wir keine Lust hatten, die ganze Zeit am Flughafen zu verbringen, bestellten wir kurzerhand ein Uber und fuhren in die Stadt. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite – bei angenehmen 20 Grad und strahlendem Sonnenschein. Anschliessend besuchten wir den Sky Tower. Das war wohl die einzige Sehenswürdigkeit, die wir bei unserem Aufenthalt zu Beginn der Reise ausgelassen hatten. In luftiger Höhe genossen wir die wunderschöne Aussicht und die Abendstimmung über der Stadt.
Zurück zum Flughafen ging es mit Zug und Bus. Dabei amüsierten wir uns über eine Verspätungsdurchsage im Zug, die mit einem fehlenden Lokführer begründet wurde.
Um 22.45 Uhr startete unser Flug nach Shanghai, den wir grösstenteils verschliefen. Unser Aufenthalt dort blieb uns allerdings nicht besonders positiv in Erinnerung. Obwohl wir lediglich im Transit waren und gar nicht nach China einreisten, wurden unsere Reisepässe gefühlt zehnmal gescannt. Das Internet funktionierte am Flughafen nicht und im Duty Free gab es vor allem Luxusartikel zu kaufen.
Bestätigt wurde auch unsere Vermutung, dass Chicken Sweet & Sour keine chinesische Erfindung ist. Wir klapperten sämtliche chinesischen Restaurants am Flughafen ab, doch überall wurde nur der Kopf geschüttelt, als wir nach Lukes Leibspeise fragten.
Danach ging es mit der Swiss weiter Richtung Zürich – an Bord eines Airbus A340-300. Genau deshalb waren wir überhaupt über Shanghai geflogen. Der vierstrahlige Flugzeugtyp wird bei Swiss ausgemustert und ist nur noch auf wenigen Strecken im Einsatz. Luke wollte unbedingt noch einmal mit diesem Flugzeugtyp fliegen. Natürlich durfte zum Abschluss der Reise auch der obligate Besuch im Cockpit nicht fehlen.
Nach knapp 50 Stunden Reisezeit wurden wir schliesslich in Thun von Emilia und Ralph empfangen. Mit vielen wunderschönen Erlebnissen im Gepäck blickten wir auf eine unvergessliche Reise zurück und waren vor allem dankbar, gesund und munter wieder zu Hause angekommen zu sein.















