Vom Yoga-Star zur Frostbeule.

Blue Lagoon Beach Resort, Nacula Island, Fiji

Der Tag begann für mich mit einer Yoga-Session, während der Rest der Familie noch friedlich im Bett lag. Schon vor dem eigentlichen Kurs erhielt ich ein unerwartetes Kompliment. Einige junge Frauen hielten mich tatsächlich für die Yoga-Lehrerin. Wenn das kein gelungener Start in den Tag ist.

Die Yoga-Stunde selbst war dann durchaus unterhaltsam. Zunächst sprach die Lehrerin ein Gebet auf Fijianisch, bevor wir mit den Übungen begannen. Statt anspruchsvoller Yoga-Posen standen vor allem Dehnübungen auf dem Programm. Die sympathische Kursleiterin nahm es dabei eher entspannt, was der lockeren Atmosphäre aber keinen Abbruch tat. Ich habe die Stunde sehr genossen – schliesslich kommt es nicht oft vor, dass man in einer so traumhaften Umgebung Yoga (o.ä.) machen kann, während die Morgensonne das Gesicht wärmt und man einfach Zeit für sich selbst hat.

Nach einem ausgiebigen Frühstück liehen wir uns ein Kanu und ein SUP aus und erkundeten die wunderschöne Lagune. Natürlich wurden auch das Trampolin und die Rutschbahn im Meer ausgiebig getestet – ein Riesenspass für Gross und Klein.

Am Nachmittag nahmen Ralph und ich an einer Schnorcheltour teil. Leider blies der Wind kräftig, und nach dem ersten Schnorchelgang war mir so kalt, dass ich beim zweiten und dritten Durchgang lieber auf dem Boot blieb. Man glaubt kaum, dass man in den Tropen frieren kann – aber offenbar ist auch das möglich.

Den perfekten Abschluss fand dieser herrliche Tag im japanischen Restaurant des Resorts. Dort wurden wir mit einem exquisiten Zehn-Gänge-Menü verwöhnt – ein kulinarisches Erlebnis, das dem paradiesischen Ambiente in nichts nachstand.