Auch auf Hawaii gibt es ein Eisenbahnmuseum.

(Waikoloa Village, Big Island, Hawaii)

Wir verlassen Hilo und gehen zurück an die Westküste von Big Island. Hilo ist wirklich ein charmanter Ort mit vielen Sehenswürdigkeiten und Ausflugsmöglichkeiten. Einfach Schade, dass es so viele Obdachlose hat und sich gemäss Aussagen von Einheimischen, auch Niemand um sie kümmert.

Unsere Reiseführer-App "Shaka-Guide" begleitet uns über schöne Nebenstrassen mit vielen interessanten Geschichten zurück an die Kona-Küste. Unterwegs machen wir halt im "Laupahoehoe Train Museum". Wenn es irgendwo ein Eisenbahnmuseum gibt - wir finden es. Die Eisenbahn war bis zum 1. April 1946 in Betrieb, bis ein zerstörerischer Tsunami (ausgelöst durch ein Erdbeben in Alaska), die ganz Ostküste von Big Island verwüstete. Es kamen dabei mehr als 160 Menschen ums Leben und viele Brücken der Eisenbahnstrecke wurden zerstört und danach nicht wieder aufgebaut. Die Eisenbahn wurde vor allem für den Transport von Zuckerrohr zwischen den Plantage und dem Hafen von Hilo genutzt. 

Danach gingen wir noch an den Strand von Laupahoehoe, wo es eine Gedenkstätte für die Opfer dieses Tsunamis gibt. Eine wilde Küste mit Lavaklippen. Ich wurde dann auch noch von einer Welle völlig durchnässt, als Ralph von mir eine Foto machen wollte. Aber als mich die Welle erreichte, hat er verpasst, den Auslöser zu drücken.